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moment in time
Augenblicke bei Elisamara
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S P I R I T U A L I T Ä T ~ F R I E D E N
Noch bleibt fast alles zu tun!
Komm näher, Frieden, komm.
Es darf nicht weiter gehen wie bisher,
hinterhältig halten sie dich von uns fern.
Komm näher, Frieden, komm.
Die toten Flüsse wollen dem Licht
wieder antworten mit ihrer Klarheit,
Delfine und Seehunde ohne Furcht atmen.
Komm näher, Frieden, komm.
Damit wir die Rüstungen ablegen können
und ein Ende haben Erstarrung,
Elend, Unterdrückung, Gewalt....
( Walter Helmut Fritz )
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the first mourning ~ william adolphe bouguereau
Alle Menschen wünschen sich Frieden. In der Welt, in Beziehungen und für sich selbst.
Die Ereignisse des 11. September 2001, der Terrorismus überall in der Welt, die Geiselnahme in Moskau und der Krieg im Irak, all die anderen Kriege und der Terrorismus, machen mehr als deutlich, wie weit wir noch vom Frieden entfernt sind.
In unserem Bemühen für eine friedlichere Welt, sind wir daher aufgefordert, all unsere Kraft und Ausdauer einzusetzen. Obwohl wir kaum Einfluß auf die Entscheidungen der Machthaber und der Regierungen haben, sind wir dennoch nicht hilflos und ohnmächtig ausgeliefert. Wir können bewusst sein und in unserer Umgebung Bewusstheit wecken. Wir können Wachsamkeit, Mitgefühl und Liebe entwickeln und sie energetisch zu den Gebieten der Erde schicken, wo Liebe und Licht vermehrt gebraucht werden.
Denn für den Frieden einzutreten bedeutet nicht gegen etwas zu sein, gegen Krieg zu kämpfen, denn Gewalt und Widerstand ruft immer wieder erneut Widerstand und Gegengewalt hervor. Für den Frieden einzutreten bedeutet auch nicht spektakulär im Aussen aktiv sein zu müssen. Frieden beginnt immer im eigenen Inneren und im eigenen alltäglichen Leben, es ist eine Haltung die auf dem Wunsch besteht Frieden und Spiritualität im Alltag zu leben und sie auszustrahlen.
In unserem Bemühen für eine friedlichere Welt, finde ich es daher unumgänglich und sehr wichtig bei uns selbst zu beginnen. Ich bin immer wieder sehr betroffen, wenn ich als Resonanz auf Gewalt, Terrorismus, Kriege, sehr destruktive, gewaltfordernde Reaktionen höre. Häufig habe ich dabei den Eindruck, daß dann keinerlei Selbstreflektion, Fragen nach den Ursachen und Bewußtheit vorhanden sind. Daher versuche ich auf diesen Seiten Meinungen und Informationen zusammenzutragen. Meiner Meinung nach, ist das ganze Elend entstanden, durch viele Gewalt - und Gegengewaltentscheidungen und überwiegend aus Machtmotiven, in einer sich aufbauenden Spirale.
Mir ist klar, dass oft nur schwer nachvollziehbar ist, warum eine derartige Verrohung, Menschenverachtung und Hass entwickelt wurde. Dennoch finde ich es wichtig nach den Ursachen zu fragen. Alles was wir nicht zumindest im Ansatz selbst erlebt haben, ist oft schwer nachvollziehbar, erzeugt Beurteilungen und Standpunkte, die häufig den entsprechenden Realitäten nicht gerecht werden.
Wie reagieren wir auf kleine und größere Kränkungen in unserem täglichen Leben?
Uns diese Frage zu beantworten, ist der erste Schritt zum Verständnis warum der Hass in den Menschen so groß geworden ist, die sich jahrelangen Grausamkeiten und Leid ausgesetzt sahen.
Ich habe persönlich bei meiner Arbeit Einiges an Gewalt erlebt, bin meinem
" Schatten " begegnet in Todesangst. Ich habe viel Leid und grausame Bilder gesehen während meines Arbeitslebens und weiß wie schwer, wenn nicht unmöglich es ist, diese Erfahrungen und Bilder wieder loszulassen.
Jeder Mensch hat eine Grenze des Erträglichen.
Bei jedem Menschen gibt es einen Punkt von Qual, Unaushaltbarkeit, Ohnmacht und Zorn, an dem es gilt eine Entscheidung zu treffen.
Die Entscheidung schlage ich zurück, oder entscheide ich mich für Frieden.
Wir sind mit einem freien Willen ausgestattet und tragen damit die Verantwortung für unsere Entscheidungen.
Es ist unsere Entscheidung ob wir verbittern, verrohen, oder ob wir bereit sind zu verzeihen.
Ich will die Gewalt nicht entschuldigen oder rechtfertigen.
Doch steht es uns meiner Meinung nach nicht zu, uns anzumaßen beurteilen zu können, was gut und böse ist, da wir weit weg sind vom Nachempfinden dessen, was viele Menschen haben ertragen müssen an Grausamkeiten.
Zumindest ist Wachsamkeit gefordert gegenüber den Medienberichten, die so leicht Wahrheiten und Beurteilungen verkünden und damit Meinungsbilder erzeugen.
Immer wenn der Ruf ertönt - obwohl wir kaum beteiligt sind, zu unserem Schutz auf Gewalt mit Gegengewalt reagieren zu müssen, ist der erste Schritt getan, die erste Entscheidung gefallen, die eben in extremen Lebensbedingungen, als erster Schritt zur Verrohung zu sehen ist.
Fragen wir uns selbst wie wir reagieren würden, wenn geliebte Menschen von uns jahrelang bedroht würden, vor unseren Augen vergewaltigt, gefoltert, getötet würden.
Wo wäre die Grenze bis wir hassen würde, entscheiden würden zu kämpfen.
Und wenn wir verzweifelt auf unser Elend aufmerksam machen wollten, wann würden wir Gleiches mit Gleichem vergelten, um es sichtbar zu machen?
Die ehrliche Beantwortung dieser Fragen ist der Schlüssel zum Verständnis warum Gewalt immer wieder Gegengewalt hervorbringt. Und nur in dem Verständnis darüber sind wir meiner Meinung nach in der Lage, bei Ungerechtigkeiten mit Verständnis und Liebe zu reagieren und nicht zu verurteilen. Aus meiner Persönlichkeit heraus fällt es manchmal schwer diese übergeordnete Distanz einzuhalten und die Liebe zu fühlen. Die Persönlichkeit neigt zur Verurteilung. Aus der übergeordneten Sicht des Höheren Selbst gibt es keine Grund zur Verurteilung.
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