Albumsprüche

Dein Leben sei sonnig und heiter
Kein Leiden betrübe Dein Herz
Das Glück sei stets Dein Begleiter
Nie trübe Dich Kummer und Schmerz

So wie die Rosen blühn
So blüht auch Dein Glück
Und wenn Du eine Rose blühen siehst
So denk an mich zurück

Geh ohne Stab nicht durch den Schnee
Geh ohne Steuer nicht zur See
Geh ohne Gottes Geist und Wort
Niemals aus Deinem Hause fort

Rosen blühen hier auf Erden
Aber ohne Dornen nicht
Maria willst Du glücklich werden
So vergiß den Heiland nicht

Mag die Zukunft uns auch trennen
Führen in die weite Welt
Will ich Dir ein Plätzchen nennen
Wo uns Gott zufrieden stellt
Bei dem Kreuz zu Jesu Füßen

Lebe glücklich und vergnügt
Bis der Schatz am Fenster wiegt
Wenn Dich ein Schornsteinfeger küßt
So lass es ruhig geschehn
Denn was schwarz auf weiß geschieht
Darf jeder Mensch ruhig sehn
Die Liebe im Herzen
Den Jüngling im Arm
Das eine macht selig
Das andere hält warm

Ich schreibe mich ins Album ein
Weil ich nicht möcht vergessen sein
Doch auch im Herzen möcht ich stehn
Sei wie das Veilchen im Moose
Bescheiden, sittsam und rein
Nicht wie die stolze Rose
Die immer bewundert will sein

Wenn Du nach vielen, langen Jahren
Noch einmal in dies Album blickst
So denke in Gebet und Liebe
An den der Dir dies Verschen schrieb
Lebe glücklich lebe froh
Wie der Mops im Haferstrom

Wenn Du einst wirst Großmama
Im Sessel sitzt bei Großpapa
Dann denke auch in deinem Glück
An Deine Dich liebende Freundin zurück

Glaube leite Dich durchs Leben
Liebe gebe Dir die Hand
Hoffnung möge Dich erheben
In ein fernes, bessres Land

Ein Häuschen von Rosen
Von Veilchen die Tür
Der Riegel von Liebe
Dies wünsche ich Dir

n der Flur verstummt der Schlag
Nur der Nachtigallen
Schon lässt über Berg und Tal
Seine Rosenwimpel wallen
Mir ist frischer Wellenschlag
Durch das Herz gegangen
Halte kühn den neuen Tag
Mit weitem Arm umfangen

Unter Rosen unter Linden
Wirst Du einst Dein Blümlein finden
Welches freundlich zu Dir spricht
Lebe froh - vergiss mein nicht
Genieße was Dir Gott beschieden
Entbehre gern was Du nicht hast
Ein jeder Stand hat seinen Frieden
Ein jeder Stand hat seine Last

Auf dem grünen Moose stiller Einsamkeit
Blühen die Rosen der Zufriedenheit
Vertreibe, verjage die quälenden Sorgen
Sei fröhlich am Abend und heiter am Morgen
Doch trenne Dich nicht
Von Tugend und redlicher Pflicht

Gib Dir das Schicksal einen Puff
So weine keine Tränen
Brech Dir nen Ast und setz Dich druff
Und wackle mit de Beene

Unter Rosen und Narzissen
Fließe sanft Deinen Leben hin
Jesus sei Dein Ruhekissen
Maria Deine Trösterin

Schreib in den Sand die Dich betrüben
Schreibs hin und schlafe drüber ein
Denn was Du in den Sand geschrieben
Das wird schon morgen nicht mehr sein
Schreib in dein Herz all die Dich lieben
In Nord und Ost in Süd und West
Denn was Du in Dein Herz geschrieben
Das steht für alle Zeiten fest


Rosen und Vergißmeinnicht
Sind zwei schöne Gaben
Martha hat sie abgepflückt
Hildegard soll sie haben

Willst Du froh zum Himmel wandern
Sorg für gute Reiseschuh
Nimm den stärksten Stab zur Stütze
Und das beste Brot dazu
Reiseschuh schafft der Glaube Dir für deinen Pilgerfuß
Weil der Zweifler auf dem Wege wund und lahm erliegen muss
Christi Kreuz ist starke Stütze auf dem steilen Weg allein
Alle andren Pilgerstäbe sind zu schwach und sind zu klein
Elend müsstest Du verschmachten hättest Du in Deiner Not
Nicht auf Deiner weiten Reise auch ein stärkend Stücklein Brot
Hol es Dir beim Tabernakel wo es liegt in goldner Truh
Du bekommst dort in dem Brote Christi Blut als Trank dazu
Und dann magst Du fröhlich wandern
Ohne matt und müd zu sein
Über Steine, Dorn und Disteln
Bis ins Himmelreich hinein

Ein Häuschen von Rosen
Von Veilchen die Tür
Der Riegel von Liebe
Dieses wünsche ich Dir

© copyright by liz zimmermann